Berlin, 9. Oktober 2019

Am Freitag, den 20. September standen bei eHealth.Business die Telefone still – eMails blieben unbeantwortet. Was war passiert? Das Projektbüro hatte dem Team frei gegeben und dazu aufgerufen, sich gemeinsam am globalen Klimastreik von Fridays for Future in Berlin Mitte zu beteiligen. Dem Aufruf sind von Geschäftsführern, über die Projektleiter/innen bis zu den Kollegen/innen im Projektoffice alle gefolgt, denn Klimaschutz geht uns alle an! So fasst das Hauptstadtnetzwerk „gesundheitsstadt berlin“ in  der Pressemitteilung zur Fridays for Future-Demonstration vom 26. September zusammen: „Gesundheit kann es nur auf einem gesunden Planeten geben.“ eHealth.Business verbessert mit Hilfe von eHealth- und IT-Projekten die Versorgung im Gesundheitswesen. Deshalb sehen wir uns in der Pflicht und setzen in der das Gemeinwohl betreffenden Klimakrise ein Zeichen. Das Unternehmen und seine Mitarbeiter solidarisieren sich mit den Schüler/innen der Fridays for Future Bewegung und machen sich stark für eine nachhaltige Entwicklung von Politik und Wirtschaft.

Junge Menschen dürfen im Kampf für den Klimaschutz nicht alleine gelassen werden. So zieht die einstige Schülerbewegung mittlerweile nicht mehr nur Kinder und Jugendliche an. Zahlreiche Unternehmen, wie der australische Softwareanbieter Atlassian (Jira, Confluence, etc.) und der deutsche Axel-Springer-Verlag wurden ebenfalls aktiv und stellten ihre Mitarbeiter für den Tag des globalen Klimastreiks frei. Etwas getan werden muss aber nicht nur am 20. September, sondern vor allem im Alltag. Von der Klimaneutralität ist eHealth.Business derzeit leider noch weit entfernt. Doch kleine Veränderungen an den richtigen Stellen machen auf das Jahr hochgerechnet einen großen Unterschied. Folgende Strategien helfen, den CO2-Fußabdruck zu verkleinern: 

  • Mobilität: Bei Dienstreisen gibt es klare Richtlinien: „Wir fliegen nicht.“ Deutschlandweit reist das Team meistens mit der Bahn. Neben der Tatsache, nachhaltig unterwegs zu sein, wird die Reisezeit optimal zum Arbeiten genutzt. In kleinen Gruppen und ins nahe Berliner Umland wird auch der Dienstwagen oder der Unternehmenskleinbus genutzt. 
  • Reduzierung des Papierverbrauchs: eHealth.Business ist in Digitalisierungsprojekten tätig sind und treibt den Prozess auch im eigenen Unternehmen voran, daher laden die Mitarbeiter ihre monatlichen Lohnbelege direkt digital runter. Gedruckt wird hier gar nicht mehr. Post- und Rechnungslauf werden bei Möglichkeit digital abgewickelt – inklusive digitaler Signatur. Langfristig verfolgt der Betrieb das Ziel, vollständig papierlos zu arbeiten. Für die Mitarbeiter hängen zum Hände trocknen auf dem WC neben Papiertüchern ressourcenschonende Stoffhandtücher. Seitdem muss der Papierspender kaum noch aufgefüllt werden.  
  • Reduzierung des Plastikverbrauchs: In Deutschland ist das Wasser aus der Leitung gesund, preiswert und umweltschonend. Aus diesem Grund verzichten alle Mitarbeiter auf lange Transportwege und Plastikflaschen und füllen das Leitungswasser in Glasflaschen ab. Wer Wasser nicht ohne Sprudel sagen kann, der hat die Möglichkeit, selber das Wasser mit Kohlensäure zu versetzen. Jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter stehen außerdem wiederverwendbare Behälter zur Verfügung, in die das Essen vom Imbiss nebenan gefüllt werden kann. Die lokalen Gastronomen in Adlershof unterstützen diese Praxis ausnahmslos.
  • „Grüne“ Finanzen: Das Unternehmen wickelt in Zukunft seine Finanzgeschäfte vermehrt mit Hilfe von Bankdienstleistern ab, die nachhaltige und ökologische Projekte finanzieren.

Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein großer Schritt für die Umwelt. Wir haben es täglich in der Hand. Haben Sie Ideen oder Anregungen für einen nachhaltigeren und effizienteren Alltag? Lassen Sie es uns wissen und nutzen Sie folgende Kontaktmöglichkeit: sabrina.lakaemper@ehealthbusiness.de (Trainee und Projektmitarbeiterin)

#Klimastreik #AlleFürsKlima